Seine Berufung zum Weinbau erfolgte eher spät aber deswegen nicht weniger intensiv und engagiert. Er nimmt die Zügel des Betriebes im Jahre 1988 in die Hand und führt den Wandel von der alten zur neuen Generation an. Die grosse Leidenschaft und der unerschöpfliche Wille nach ständiger Verbesserung sind für Stefano die Grundpfeiler jeglicher Entscheidungen, um den Familienbetrieb an die Spitze der nationalen Enologie zu bringen. Leidenschaftlich und mitreissend wenn er über sein Land und seine Weine erzählt, ist er das prägende Gesicht des Vigneto Due Santi und obwohl er mit Adriano jeden einzelnen Augenblick der Arbeit auf dem Land und in der Kellerei teilt, von der Bewirtschaftung des Ertrages im Weinberg bis hin zum Bau der Cuvée für die Abfüllung, widmet er nunmehr ein grosser Teil seiner Zeit der Verkaufsförderung des Betriebes auf der ganzen Welt. Den Satz, mit welchem er mit Vorliebe den Betrieb zu bezeichnen pflegt, lautet: "Der Vigneto Due Santi sind Adriano, ich und unser Land".
10 Jahre jünger als Stefano lebt er seit eher im Landwirtschaftlsbetrieb wie in einem zweiten Zuhause. Er wird geboren und lebt nur wenige Schritte vom Vorplatz der Kellerei entfernt und schon von Kindesbeinen an sind ihm die Düfte der Maische und der ausgepressten Trauben familiär. Hier kommt er zur Weinlese im Herbst, hilft bei der Abfüllung aus und macht sich die ersten Gedanken über die organoleptischen Eigenschaften eines Weines. Vielseitig und voller Neugier liebt er dermassen das Kochen, dass er nach Beendigung seiner Ausbildung beschliesst, eine Hotelfachschule zu besuchen. Nach Erreichen des Diploms verfeinert er seine Technik indem er in den Küchen von renommierten Restaurants in der Umgebung arbeitet. Im Jahre 1998 schliesslich tritt er vollumfänglich in die Firma ein. Von Beginn weg fühlt er sich vollkommen wohl nicht nur zwischen den Reihen der Weinstöcke sondern auch zwischen den Bottichen in der Kellerei und sein Beitrag erweist sich als grundlegend, sowohl auf dem Feld bei der Pflege der Weinstöcke, wie auch in der Kellerei wo es ihm gelingt eine bemerkenswerte Feinfühligkeit in der Umwandlung der Trauben zum Wein zu entwickeln. Er teilt mit Stefano vollberechtigt den Verdienst und die Vaterschaft der Weine des Betriebes.
Von der Erde zum Wein.
Hochachtung für die Erde
Grosse Liebe für die Erde
Nicht Improvisation sondern der Wille die Kenntnisse zum besten anzuwenden

Die Erde war vor uns und wird nach uns sein.
Eine Beständigkeit zwischen vorher und nachher
Eine Hinterlassenschaft für die nächsten Generationen
Ein Gebiet, das es gilt bekannt zu machen und zu teilen

Das Resultat.
Einklang zwischen dem was man ist und dem was man macht
Die Hochachtung der Umgebung
Die Vorzügigkeit und die Güte des Weines